mein erstes Gemüsebeet von meine-ernte

Dienstag, 1. August 2017

Die große Eierlüge

Gestern lief in der ARD ein Bericht über die Herkunft der Eier.

Egal, ob Eier aus Freiland- oder Bodenhaltung, die Bilder waren schockierend und der Appetit auf ein leckeres Ei verging sehr schnell. Wer jedoch meint, mit einem Ei aus einem Bio-Betrieb sei alles besser, der irrt. Auch hier gibt es schwarze Schafe. Elektrodrähte und Nägel an den Auslaufklappen verhindern den Auslauf der Hühner, teilweise gab es gar keine Auslaufflächen.

Fazit: Wer sicher gehen möchte, dass es den Hühnern gut geht, sollte etwas mehr ausgeben, und darauf achten, dass das Ei von einem Demeter oder mit einem anderem Bio-Zertifikat ausgewiesenem Betrieb stammt. Am günstigsten ist es natürlich, man bezieht die Eier direkt vom Bauern und weiß, wie er seine Hühner hält. Aber, dass ist in der Großstadt eher selten möglich.


Den Link zur Reportage findest Du hier: http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Die-Eierl%C3%BCge/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=44876736

Um die wirklich schrecklichen Zustände in den Massenbetrieben für die Eierproduktion  und das Leid der Hühner zu verhindern, bitte ich Euch alle, folgende Petition für eine artgerechte Haltung zu unterschreiben:

Mittwoch, 19. April 2017

Aus für Himmelbeet? - Ihr könnt helfen!!!

Aus für Himmelbeet?
Der Vertrag mit dem interkulturelle Gemeinschaftsgarten in Berlin-Wedding soll Ende 2017 gekündigt werden, eine Bebauung ist geplant.
Schaut Euch den Garten hier an http://himmelbeet.de/
und unterschreibt bitte folgende Petition für den Erhalt dieses großartigen Projekts!!!


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Mal wieder ein bisschen Musik: Tubbe - Hinten im Garten

Ja, das wünsche ich mir auch:
....statt auf jemand' schießen, Blumen gießen...

Tubbe mit dem Video "Hinten im Garten"

Viel Spaß!!!

Kaum zu glauben - Urban Gardening auf 4 Rädern

Kaum zu glauben - Urban Gardening auf 4 Rädern.
Urban Gardening auf 4 Rädern - Foto: http://www.rinspeed.eu



Ich bin überhaupt kein Autoliebhaber, aber das hat mich verblüfft. Urban Gardening auf 4 Rädern. Hinter der Windschutzscheibe wachsen Blumen, Kräuter oder sogar Radieschen.


Urban Gardening auf 4 Rädern - Foto: http://www.rinspeed.eu

Und wer hat's erfunden? Die Schweizer.


Ein wirklich visionäres Autokonzept entwickelte der Schweizer Frank M. Rinderknecht für ein selbstfahrendes E-Mobil. Im Rinspeed Oasis trifft höchste Technologie auf einen integrierten Kleingarten.

Passt das zusammen?

Warum nicht? Ich als Praktikerin frage mich allerdings, ob der Kleingarten im Auto auch einen Winter mit Minusgraden übersteht. Aber ansonsten eine tolle Idee.








Mehr Infos:
Rinspeed zeigt pfiffigen urbanen Flitzer „Oasis“ auf der CES in Las Vegas und der NAIAS in Detroit im Januar 2017

Produktvideo

Dienstag, 6. Dezember 2016

Urban Gardening ist, als ob man Licht anmacht ....



"Urban Gardening ist, als ob man Licht anmacht und dieses Licht dann die ganze Umgebung erleuchtet"

Antonio Longo
Dozent, Politecnico Mailand


Dienstag, 24. Mai 2016

Berlin - Mit der U-Bahn zum Urban Gardening


Berlin ist die Hauptstadt des Urban Gardening. Da verliert man schon mal schnell den Überblick.
Das hat nun ein Ende. 
Seedbomb City veröffentlichte einen U-Bahnplan , auf dem zu sehen ist, wo sich die verschiedenen Gartenprojekte befinden. Unterhalb des U-Bahnplans finden sich die genauen Adressen und Weblinks.

Freitag, 20. Mai 2016

Juhu, meine ernte Gemüsebeet zum 6. Mal - Keimlinge vs. Unkraut

Ja, ich habe es schon wieder getan.
Ja, ich bin Wiederholungstäterin.
Ja, und es macht unendlich viel Spaß und Freude.

Ja, auch in diesem Jahr habe ich mir wieder ein Gemüsebeet von meine ernte gemietet. Es liegt in Berlin-Rudow, ganz im Süden von Neukölln und ist wunderbar gelegen. Während sich in einer Pferdekoppel die Pferde tummeln und ab und zu neugierig ihre Köpfe über den Zaun strecken, zupfen und hacken und gießen und ernten wir auf unseren Beeten.

Apropos zupfen und hacken.
Im Moment keimt sowohl das ausgesäte Gemüse als auch das Unkraut, wobei das Unkraut (eigentlich mag ich es gar nicht so nennen, da es so negativ klingt und es oft doch sehr schmackhaft und gesund ist. Da sollte man sich allerdings gut auskennen) bei der Schnelligkeit des Wachsens die Nase vorne hat.


Nun stehe ich wie jedes Jahr vor meinem Beet und versuche etwas Ordnung hineinzubringen und den Gemüsekeimlingen Licht und Luft zu geben. Die Gemüsereihen sind nur schwer zu erkennen und beim Freilegen muss sehr sorgfältig vorgegangen werden. Letztes Jahr habe ich allerdings in meinem Übereifer die kompletten Möhren weggehackt, die so vom Unkraut überwuchert waren, dass ich sie nicht gesehen habe.

Gerade rechtzeitig kam heute ein Gärtnerbrief von meine ernte mit dem Hinweis auf ein Video, in welchem gezeigt wird, wie man am besten vorgeht, wenn man die Gemüsereihen freilegen möchte.
Tolle Tipps, die ich beim nächsten Mal gleich umsetzen werde.




meine ernte - Berlin-Rudow

Donnerstag, 11. Februar 2016

"Der Biowandler" - Change into organic

"Der Biowandler" - Change into organic



Im Vorfeld des BIOFACH Kongress 2016: "Organic 3.0 – Handeln für mehr Bio!" ließen sich die Organisatoren eine tolle Aktion einfallen.

Auf einem Marktplatz stellten sie mitten zwischen den anderen Maktständen einen großen, dunkelgrünen Holzkubus auf, den "Biowandler". Auf eine Plattform konnten die Besucher des Marktes ihr konventionelles Obst und Gemüse legen. Wurde die Plattform gedreht, fand der Tausch in Biogemüse und Bioobst statt.

Eine Aktion, die ganz sicher dazu beigetragen hat, die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für organisch angebaute Produkte zu stärken.

Sieht man die vielen glücklichen Gesichter, hat die Aktion auch dazu beigetragen, den Tag zu verschönern.

Daumen hoch!!! Und mehr davon!!!


Montag, 16. November 2015

Berlin - urban gardening, nachhaltig, regional, saisonal

In keiner anderen deutschen Stadt gibt es so viele urban gardening Projekte wie in Berlin. Der Wunsch nach einer gesunden, regionalen und saisonalen Ernährung ist sehr hoch, es gibt hier viele Orte mit entsprechenden Angeboten.
Berlin isst grün - so lautet ein Beitrag der Deutschen Welle


links: Berlin isst grün
          Markthalle Neun
          Nobelhart & Schmutzig
          Prinzessinengärten
          himmelbeet

meine ernte - und schon wieder ist die Gartensaison vorbei

 ...und schon wieder ist die Gartensaison vorbei.

Im Mai wurden uns die Gemüsebeete für die Gartensaison übergeben. Die Zeit verging wie im Fluge und so war dann Anfang November, nach sechs Monaten, die Gartensaison auch schon wieder vorbei.

Auch dieses Jahr musste ich feststellen, dass das Gärtnern jedes Jahr neue Herausforderungen stellt und sich die Gemüsepflanzen abhängig vom Wetter entwickeln.



Gleich zu Beginn der Gartensaison kämpften alle Gärtner mit der langanhaltenden Trockenheit. Die Jungpflanzen erhielten nicht genügend Wasser und der trockene Boden hemmte die  Entwicklung mancher Pflanzen. Spinat und Mangold wuchsen nur spärlich, die gesäten Kräuter auf meinem und den Nachbarbeeten schafften es garnicht.
Während sich alle Nichtgärtner über das wunderbare Wetter freuten, sehnten wir uns nach Regen.
Da wir auf Grund des schwachen Wasserdrucks nicht mit dem Gartenschlauch gießen durften, dies führte dazu, dass aus den Wasserhähnen der hinteren Beete gar kein Wasser mehr kam, wurde das Schleppen der Gießkannen schnell zur Last.

Das war aber schnell vergessen, als wir das erste Gemüse ernteten. Auch wenn es dieses Jahr einige Gemüsesorten auf meinem Beet nicht geschafft hatten, gab es während der ganzen Saison doch Gemüse in Hülle und Fülle.




Den Kampf mit den Kartoffelkäfern habe ich auch in diesem Jahr verloren. Ich habe die Pflanzen mit einem Pfefferminzauszug besprüht, allerdings ohne erkennbare Wirkung.

Trotzdem gab es noch eine befriedigende Ernte.





Auch die weißen Fliegen wurden zum Problem, alle Kohlarten waren von ihnen betroffen.
Für Tipps bin ich dankbar.



Das Gärtnern macht auch im fünften Jahr riesigen Spaß,  mein Gemüsebeet für die Gartensaison 2016 ist schon bei meine-ernte.de reserviert .

links: www.meine-ernte.de

Dienstag, 5. Mai 2015

meine ernte - die Gartensaison 2015 hat begonnen



Ja, es ist wieder soweit. Das Gärtnern kann beginnen.
meine ernte, Berlin-Rudow - die Gartensaison auf meinem Gemüsebeet ist eröffnet
Am 23. April wurde die Gartensaison auf den Gemüsebeeten von meine ernte eröffnet.



Meine ernte vermietet zur Zeit an 28 Standorten in Deutschland Gemüsebeete. Bei der Eröffnung der Gartensaison werden diese den Hobbygärtnern übergeben und sind bereits mit etwa 20 verschiedenen Gemüsesarten und auch Blumen bepflanzt. Nun übernimmt der Hobbygärtner die Verantwortung für das Gemüsebeet. Die Hauptarbeiten sind das Lockern der Erde rund um die Pflanzen, darauf achten, dass das Wildkraut nicht überhand nimmt, gießen und das Allerschönste, ernten und genießen.

Dieses Jahr wachsen auf unserem Gemüsebeet Zuckermais, Spinat, Rote Bete, Radieschen, Rukola, Mangold, Zuckererbsen, Buschbohnen, Zwiebeln, Möhren, Zucchini, Kürbis Hokkaido, Salat, Porree, Kohlrabi, Brokkoli, Weißkohl, Pastinake, Kartoffel, verschiedene Kräuter, Sonnenblumen und andere Blumen. Dazu kommt eine Freifläche, auf der jeder Gärtner seinen Vorlieben entsprechend noch etwas anpflanzen kann.

So ein Gemüsebeet ermöglicht frisch geerntetes Gemüse mitten in der Stadt.
Ich bin jetzt das 5. Jahr dabei und nach wie vor begeistert. Jedes Gärtnerjahr verläuft ein wenig anders, abhängig von den jeweiligen Wetterbedingungen. Letztes Jahr hatte ich zum ersten Mal sehr große Probleme mit dem Kartoffelkäfer. Leider hat der Kartoffelkäfer trotz meiner Bemühungen den Sieg davongetragen. Dieses Jahr werde ich mich besser vorbereiten und hoffe, ich mache das Rennen.


Noch ist außer ein paar zarten Salat-, Porree- Kohlrabi- und Brokkolipflänzchen wenig auf dem Gemüsebeet zu sehen.  Allerdings wird bei den günstigen Wetterbedingungen, die wir gerade hier in Berlin haben, es ist warm und regnet ausreichend, sicherlich in Kürze das erste Gemüse geerntet werden können.
Ich freue mich!

Mittwoch, 25. März 2015

Winterschlaf adieu!!! Hallo und willkommen Frühling!!!

Tja, dieses Jahr währte mein Winterschlaf lange, viel zu lange. Es gibt soviel zu tun. Aber jetzt ist endgültig Schluss und Zeit aufzuwachen! Die Temperaturen erreichen heute in Berlin 18°C. 

Hallo und willkommen Frühling!

Was gibt es tun?
Behälter, wie zu Beispiel Schalen vom Gemüse, Joghurtbecher, Eierkartons, Milch und Safttüten,...(hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt) für die Aussaat auf dem Fensterbrett sammeln .
Die Saatschalen mit Aussaaterde füllen und los geht es. Höchste Zeit Tomaten, Paprika, Chilis,Kräuter, Tagetis und Kapuzienerkresse auszusäen. Diese gedeihen nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon sehr gut. 
Wer die Möglichkeit hat im Freiland zu pflanzen kann jetzt auch Sellerie, Spinat, Neuseeländer Spinat, Auberginen, Kürbis und Zucchini auf dem Fensterbrett aussäen.
Ausgesät sollte an einem hellen und warmen Platz.
Mehr dazu hier: Aussaat auf der Fensterbank

Lesetipp:


für 2,99 EUR gibt es ein eBook mit dem Namen "Gartenkalender: Immerwährender, erprobter Saat- und Pflanzkalender und Almanach (Mit Anbautipps für Selbstversorger und Kurzanleitung zur Anlage eines Küchengartens)".  Nach Monaten ist hier aufgelistet, was gerade auszusäen ist und welche Gartenarbeiten anfallen. Es wird auf Anbaureihenfolge und Mischkultur ebenso eingegangen, wie z.B. auf das Mulchen oder Zwischenkulturen.
Für Anfänger ein guter ersten Überblick. 





So, ich schraube jetzt meine Bienenbox weiter zusammen.
Wer meinen Blog kennt, weiss, mein Herz schlägt für die Bienen. Nach Teilnahme am Workshop "wesensgemäße Bienenhaltung in der Stadt" mit Heinz Risse in den Prinzessinnengärten und der Begleitung einer Imkerin während des letzten Jahres auf dem Tempelhofer Feld, werde ich dieses Jahr selber mit dem Imkern starten. Was mir fehlt ist noch ein Naturschwarm, der dann im Mai in meine Bienenbox einziehen kann. Wer jetzt schon weiss, dass er im Großraum Berlin im Mai einen Schwarm (Carnica, kein Kunstschwarm) abgeben kann, bitte melden.





Mittwoch, 13. August 2014

Zucchinischwemme - was nun? Tipp 2: Schokokuchen mit Zucchini

Leute, vergesst das Kalorienzählen, vergesst eure Diäten, vergesst eure Problemzonen und gönnt euch diesen himmlischen Schokoladenkuchen mit Zucchini. Er ist unbeschreiblich lecker und der gute Nebeneffekt, eine Zucchini wurde wieder verbraucht.

Gefunden habe ich das Rezept auf http://de.allrecipes.com  und mich gleich ans Backen gemacht.
 Schokokuchen mit Zucchini
mit Puderzucker bestäubt oder.....
Zutaten
250 g Mehl
350 g Zucker (ich habe nur 300g Zucker genommen, finde es süß genug)
65 g ungesüßtes Kakaopulver
2 TL Backnatron
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 TL Zimt (nach Geschmack)
4 Eier
350 ml Pflanzenöl
350g geraspelte Zucchini

 100 g gehackte Walnüsse


auch sehr lecker mit Kokosflocken
Zubereitung
Zubereitung:15Minuten  ›  Kochzeit: 50Minuten  ›  Ruhezeit: 10Minuten Abkühlen lassen  ›  Fertig in: 1Stunde15Minuten 
Backofen auf 180 C / Gas 4 vorheizen. Eine ca. 20 x 30 cm große Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.
Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backnatron, Backpulver, Salz und Zimt in einer mittelgroßen Schüssel vermischen. Eier und Öl hinzufügen und gut vermengen. Nüsse und Zucchini unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt sind. In die vorbereitete Backform geben und glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen 50-60 Minuten backen, bis ein Messer sauber wieder herauskommt. Kuchen vollständig abkühlen lassen. Nach Belieben mit Guss überziehen oder mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch schmecken, der Kuchen ist wirklich ein Traum.

US-Behörde verbietet bienengefährliche Neonicotinoide

"Manchmal beginnen positive Veränderungen an Orten, wo man sie nicht erwartet. So ist es offenbar auch bei dem Bemühen um ein Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen (GV-Pflanzen) und Neonicotinoiden, bienengefährlichen hochgiftigen Insektiziden. Der US Government Fish and Wildlife Service hat soeben für alle Naturschutzgebiete im Zuständigkeitsbereich der Behörde ein Verbot von GV-Pflanzen und Neonicotinoide ausgesprochen. Es ist die erste derartige Entscheidung einer staatlichen Behörde der USA. "
Ein interessanter Artikel von F. William Engdahl hier weiterlesen.

Dienstag, 12. August 2014

The Forest Man of India

Viele kennen vielleicht den wunderschönen Animationsfilm "Der Mann, der Bäume pflanzte" Wenn nicht, unbedingt hier ansehen. Der Film basiert auf einer Erzählung von Jean Giono und handelt von einem Mann der unermüdlich in einer kargen Landschaft in Frankreich Bäume pflanzt und so wieder lebenswert macht.

In Indien, 8.000km entfernt, wurde genau auf diese Art und Weise ein über 500 Hektar großes ödes, sandiges Gelände entlang am Fluss Brahmaputra in eine Oase mit reicher Flora und Fauna verwandelt.

Diese unglaubliche Leistung ist Jadav "Molai" Payeng zu verdanken, der heute auch The Forest Man of India genannt wird.

1979 hatte er gesehen wie eine Überschwemmung eine große Menge Schlangen zwang, sich auf das öde, sandige Land zurückzuziehen. Als das Wasser zurückging, beobachtete er den plötzlichen Massentod der Schlangen. Sie hatten keinen Schatten gefunden.
Jadav "Molai" Payeng, damals 15 Jahre alt, fasste den Entschluss hier Bäume zu pflanzen. Unermüdlich pflanzte er Tag für Tag zunächst Bambus, später dann Bäume. Der nach ihm benannte Molai Wald ist heute Lebensraum zahlreicher Vögel, Hirsche, Nashörner, Tiger und Elefanten.

Der heute 50jährige denkt aber nicht ans Aufhören. Er pflanzt weiter  Bäume an einem anderen Platz und möchte auch diesen in eine Oase verwandeln.

 „Das wird vielleicht weitere 30 Jahre dauern, aber ich bin Optimist. Ich fühle mich jedoch traurig, wenn ich sehe, wie die Menschen Wälder abholzen. Wir müssen die Natur schützen, sonst überleben wir nicht. Meine Anstrengungen waren nicht vergebens. Vielleicht lebe ich in Armut, aber ich bin zufrieden, dass ich die Menschen beeinflussen konnte, sich mehr für die Natur zu interessieren.“


Jadav "Molai" Payeng ist für mich ein Held, der fast Unglaubliches verwirklicht hat.

Links: 
youtube
Der Mann, der wirklich Bäume pflanzte
Buch: Jean Giono - Der Mann, der Bäume pflanzte